Unterdenken


Kursnummer 106-17

Mo. 24.07.2017 - Sa. 29.07.2017 (6 Tage)


Wo landen wir, wenn wir etwas unterdenken? Wenn die Gedanken so tief wandern dürfen, dass sie zum Gefühl werden oder sich zumindest merklich mit ihm verbinden. Kann man die Erfahrungen, die man auf so einer Reise in eine untere, innere, höhere Welt macht, kommunizieren?
Wie finden wir Ausdrucksformen für das Erlebte: weit, wild, frei, zart oder leise? Blind malen, Wege erspüren, Angst, Wut, Freude, Glück oder Verwirrung aufs Papier bringen, sich überraschen lassen, davon wie man selber ist, herausfinden, welche Wesen der Pinsel beim Tanz entstehen lässt, oder wie der Stift zur Verlängerung von Gedanken werden kann. Texte schreiben oder Worte finden, die dann zu Bildern werden, Bilder malen, in denen wir plötzlich etwas erkennen, was beschreibbar, mit Worten kommunizierbar ist. Denn grundsätzlich gilt: die Suche nach einer anderen Perspektive auf das Erleben ist immer wieder Teil des künstlerischen Schaffensprozesses, ist vielleicht Essenz der Hingabe in das oft grenzenlose, unsichere Feld der Kunst. Und es muss widerspenstig bleiben. Wir werden uns inneren Räumen widmen und Situationen schaffen, in denen tiefer liegende Bewusstseinsströme wahrgenommen werden können. Dazu werden wir u.?a. mit Übungsreihen aus dem Kundalini Yoga, mit Meditationen und Phantasiereisen arbeiten. Auf Papier oder wahlweise auch auf Leinwand arbeiten wir mit Acryl-Farben, Kohle, Buntstift und Bleistift. Auch werden technische Geräte (Kamera, Beamer, Overheadprojektor, Tonband) zur Verfügung stehen, um Handlungen und Momente aufzunehmen und dann auch wieder zu projizieren und so weiterzuverarbeiten. Es sind keinerlei Grundkenntnisse, weder künstlerischer noch yogisch-meditativer Natur, erforderlich.

Maximale Teilnehmerzahl:  12

Kursgebühr:  420,00 €€ €